Donnerstag, 10. August 2017

Ein Hochzeitsalbum geht auf Reisen

Vielleicht hast Du meinen Beitrag am Montag gelesen, in dem es um das Stempeln unterwegs ging. Heute möchte ich Dir genauer von meiner Reise und ihrem Grund erzählen.

Als ich im Mai 2015 zur Mutter-Kind-Kur in Friedrichskoog an der Nordsee war, habe ich viele neue Freunde gefunden. Einige von ihnen sehe ich regelmäßig zweimal im Jahr - im Mai und im Dezember.

Und dann kam die Nachricht, dass eine von uns gemeinsam mit ihrem Partner den großen Schritt wagt und "JA" sagen will. Passenderweise fiel dies genau in die Sommerferien und da mein Urlaub dieses Jahr erst im Herbst stattfindet, hab ich mit einer anderen gemeinsamen Freundin beschlossen, die beiden zu überraschen. Als Geschenk hatten wir uns ein Hochzeitsalbum überlegt, das ich bereits zu Hause angefertigt hatte.



So habe ich mich am Sonntag auf die Reise an die Bergstraße gemacht - das erste Mal seit Jahren, dass ich eine längere Strecke mit dem Zug gefahren bin. Bereits unterwegs bin ich vielen netten Menschen begegnet und habe ganz viel gebastelt.

In Weinheim angekommen wurde ich von meiner Freundin abgeholt und wir verbrachten einen schönen Tag mit ihrer Familie. Abends durfte ich dann direkt noch mit in den neuen Whirlpool und ich muss sagen: so lässt es sich leben, liebe Yvonne! ;-)

Montags haben wir uns dann auf den Weg nach Weinheim zum Standesamt gemacht, wo wir unsere Freunde überraschen wollten. Die Überraschung ist uns übrigens gelungen, denn das Gesicht der Braut sprach Bände. Sie hat sich sehr gefreut :D

Nach der Hochzeit sind Yvonne und ich dann nach Heidelberg gefahren, wo ich mit der Bergbahn vom Königstuhl bis hinunter in die Stadt gefahren bin - und das mit meiner Höhenangst *bibber* Immerhin hat die Strecke an die 40% Steigung.




Wir haben uns das Heidelberger Schloss angesehen, waren im Deutschen Apothekermuseum und konnten das große Fass bewundern.




Im Anschluss sind wir dann in die Stadt gelaufen, wo wir noch Essen gingen und uns danach noch ein wenig umgesehen haben.

Und dann kam das Problem der Rückfahrt: schließlich stand das Auto oben auf dem Berg und ich hatte immer noch Höhenangst. Gut, dass ich nicht alleine unterwegs war.




Dienstagmorgen ging es dann bereits um 9 Uhr wieder in Richtung Heimat und ich habe auf dem Weg zwei Karten im Zug verteilt - eine an die Person, die nach im im IC nach Westerland saß und eine im Regionalexpress auf dem Weg nach Düsseldorf. Vielleicht konnte ich ja jemandem eine Freude machen.



Und nun bin ich wieder gut daheim angekommen, habe meine Basteltasche neu gepackt und freue mich schon auf den nächsten Trip!

Was ist Dein tollstes Urlaubserlebnis?

Alles Liebe
Shelly

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Alles Liebe
Shelly