Dienstag, 19. Februar 2013

Veränderungen im Kinderzimmer

Wer kennt es nicht? Das ewige Theater "räum Dein Zimmer auf" - "ich hab aber keine Lust!" - "Lass Dein Spielzeug nicht überall rumliegen" - "Das war ich gar nicht, Mama" (funktioniert natürlich nur, wenn auch andere Zweibeiner im Haushalt leben) und dergleichen mehr.

Irgendwann kommt der Punkt, wo es heißt "wenn Du nicht aufräumst, dann mach ich das. Und dann kommt der blaue Müllsack." Gezeter. Getobe. Geheule. Und? Am Ende lässt Mama (oder Papa) sich weichkochen und gibt das Spielzeug zurück.

Aber dann dauert es oft nicht lange und die bereits oben erwähnte Prozedur wiederholt sich. Immer und immer wieder.

Und irgendwann??? Reißt der Geduldsfaden. Oder wie in meinem Fall, kommt der Punkt, an dem das -vermeintlich leere - Drohen nicht mehr hilft. "Das machst Du eh nicht Mama..."

"Ach? Echt nicht?" :-)


Dieses hübsche Regal von IKEA war mal voller Kisten (so wie die beiden, die jetzt noch drin sind) und diese Kisten waren voll mit Spielzeug. Jetzt gibt es nur noch zwei Kisten (und die grüne ist bis auf vier Legoteile leer) und ein paar Bücher im Zimmer.

Ergebnis:
Sohn 1 (8 Jahre): Mama, hast du das wirklich alles weggeworfen?
Sohn 2 (fast 4): Mama, hast Du das alles aufgeräumt? DANKE!!!

Nein, ich habe nicht alles weggeworfen. Aber einige Müllsäcke waren es schon. Der Rest steht nun im Keller und kann bei Bedarf gegen die rote Kiste ausgetauscht werden. Also immer nur eine Kiste mit Spielzeug im Zimmer. Erleichtert die Ordnung :-)

Nebeneffekt? Spielzeug, das nie angefasst wurde, wird jetzt bespielt, da es eben kein anderes gibt. Und man hat viel mehr Platz zum toben.

Ein guter Schritt in Richtung neue Wohnung.

Bis bald!

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Shelly