Dienstag, 5. Februar 2013

Mein neuer alter Kleiderschrank

Es gibt 1000 gute Gründe für Ordnung und eine minimale Menge an Dingen, die in einem Haus oder einer Wohnung sein sollten. Und so liest frau ein Buch oder einen Blog über die Einfachheit und die Schönheit einer Wohnung ohne Gerümpel. Ein Zuhause, das den Bewohnern dient und sich ihren Bedürfnissen anpasst. Klingt toll. Auf dem Papier.

Und in der Realität??? Steht frau morgens vorm Kleiderschrank (nachdem sie das Bügelbrett mit der Kinderwäsche an die Seite geschoben hat, um überhaupt an die Tür zu kommen) und fragt sich "wo war noch gleich die Lieblingsjeans?" "Ich hatte doch da mal eine Bluse...." oder ähnliches. Und was fällt einem alles buchstäblich entgegen? Der Blazer, der im Geschäft so toll aussah, den man dann aber doch nie getragen hat, weil es einfach keinen passenden Anlass gab. Das Kostüm vom vorvorletzten Karneval, in dem man nie wieder gesehen werden will. Ein Sommerkleid von 1874 .... naja ... vielleicht auch eher 1985 ... nicht, dass es altersmäßig zu mir passen würde, aber ihr versteht schon. Und dann kommt die alles entscheidende Frage... WO zum Geier ist nun meine Jeans und wer hat eigentlich diesen Schrank sooooooo voll gepackt? Hatte ich nicht erst letzten Sommer ausgemistet???

Na was solls? Jammern hilft ja nicht und irgendwann (idealerweise VORM Umzug) muss es ja eh gemacht werden.

Also Musik ab, Ärmel hoch, Tüten für die Caritas dazu und los gehts!

30 Minuten später sind 2 blaue Müllsäcke voll, aber von mehr Platz im Schrank (wenigstens in dem Teil wo die Kleiderbügel sind) kann man nicht sprechen. Naja. Dafür sind jetzt zwei ganze Fächer und eine Schulblade frei. Wieder ein Schritt weiter Richtung "Clutterfree Home" :-)

Bis bald!

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Shelly