Dienstag, 5. Februar 2013

Fluffige Haare - oder: Not macht erfinderisch

...oder weckt in meinem Fall Erinnerungen. Was war passiert? Es ist halb elf abends und da ich meine Haare nur sehr ungern föne, dusche ich in der Regel am Abend. Außerdem ist es ein viel schöneres Gefühl, frisch gewaschen ins Bett zu gehen. Das erinnert mich an meine Kindheit. Und auch meine Kinder sitzen abends frisch gewaschen im Schlafanzug vorm Fernseher.

Aber warum ist das interessant? Naja, abends um halb elf haben in den Nicht-Großstädten die Supermärkte in der Regel geschlossen und daher ist es nicht möglich, noch eine Spülung zu besorgen, wenn frau verzweifelt feststellt, dass selbige leer und die Vorratspackung auf seltsame Weise verschwunden ist und kein  entsprechender Eintrag auf dem Einkaufszettel landete.
Bei meinen Haaren ist das Waschen ohne Spülung immer mit einer Kämmtortur verbunden und so erinnerte ich mich an die guten alten Selbstrührerzeiten (warum habe ich das doch gleich aufgegeben???) und holte eine Flasche Essig aus der Küche. NEIN, nicht den guten Balsamico, reine Essigessenz, wie ich sie auch zum Putzen verwende. Diese nämlich nach dem Waschen in die Haare gegeben ( ich nehme etwa 30ml Essigessenz und fülle dann den Becher mit Wasser auf), kurz eingeknetet und dann gut ausgespült, erreicht, was auch jede gute Spülung erreicht: die Säure glättet die Haarstruktur und verleiht dem Haar einen schönen Glanz. Ganz davon abgesehen, dass das Haar viel leichter ist als nach einer Behandlung mit einer herkömmlichen Spülung.

Fazit: es kommt wieder Apfelessig auf den Einkaufszettel und die Spülung bleibt im Laden :-)

Bis bald!

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Shelly